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Rudi Fritzinger freut sich über zwei dritte Plätze bei der Senioren-WM im Tischtennis im neuseeländischen Auckland.

Rudi Fritzinger freut sich über zwei dritte Plätze bei der Senioren-WM im Tischtennis im neuseeländischen Auckland.

Bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften der Senioren in Auckland/Neuseeland haben fast 1700 Teilnehmer aus 57 Nationen in acht Altersklassen fünf Tage lang um die Medaillen gekämpft. Dabei war auch der Sigmaringer Rudi Fritzinger, der überraschend sowohl im Einzel wie auch im Doppel mit seinem Partner Karsten Tillmann (TSV Pfullingen) das Halbfinale erreichte. Nach der Silbermedaille im Vorjahr bei den Europameisterschaften waren die beiden Bronzemedaillen sein bisher größter internationaler Erfolg.

In seiner Altersklasse 75 bis 79 Jahre waren insgesamt 88 Spieler am Start. In den Qualifikationsspielen zur ersten Hauptrunde setzte sich Fritzinger durch drei Einzelsiege gegen Hitoshi Arimoto (Japan), Yi Fa Jiang (Neuseeland) und Norm Dey (Australien) souverän durch und zog als Gruppensieger und dem damit verbundenen Freilos ins 32er-Feld ein. In den K.o.-Spielen schaltete er zunächst den Schweden Walde Persson aus. Diesen besiegte er, wie auch seinen nächsten Konkurrenten, Fumiyoshi Aoki aus Japan, mit 3:0. Ein hartes Match folgte jedoch im Viertelfinale. Doch er rang den Australier Case de Bondt nach einem 1:2-Rückstand mit 3:2 Sätzen nieder. Im Halbfinaleendete Fritzingers Siegesserie. Gegen das ungewohnte Blockspiel des späteren Weltmeisters Chong Keng Tay fand Fritzinger kein Rezept.

Schweden-Duo stoppt Deutsche

Ebenso überraschend erreichten Fritzinger/Timmann im Doppel das Semifinale. Durch knappe Siege in den Gruppenspielen über Jiang (JAP)/Fraser (AUS), Krafft/Jarmin (NZL) und Johansson/Petersen (SWE) zog das deutsche Duo ins Achtelfinale ein. In diesem beseigten sie das zweite deutsche Duo Hofer/Jeckel mit 3:0. Das Halbfinale wurde dann zum Nervenspiel. Die früheren schwedischen Weltklassespieler Toni Hold und Sven Magnusson schienen zunächst eine Nummer zugroß, führten mit 2:0, ehe Fritzinger/Timmann ihre Taktik umstellten und den Rückstand verkürzen konnten. Doch dann musste das deutsche Duo den vierten Satz mit 12:14 aabgeben und sich mit dem dritten Platz begnügen. Mit seinen dritten Plätzen bewies Fritzinger erneut, dass er in seiner Altersklasse etabliert ist und keinen Gegner scheuen muss.

Quelle: Schwäbische Zeitung


 

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